Dieses Museum haben die Bergführer gemacht, und es steht in ihrem eigenen Haus. Die Führergesellschaft von Courmayeur entstand 1850 und ist der älteste Bergführerverein Italiens; das Museum, vom Herzog der Abruzzen, Forscher und Alpinist, gewollt, wurde 1929 eröffnet und erzählt das Handwerk von den Anfängen bis heute.
Sehenswertes
Da sind Fotografien, Dokumente, Ausrüstung: Hanfseile, genagelte Bergschuhe, hölzerne Eispickel, Gletscherbrillen, die Büchlein, in denen Anstiege und Kunden verzeichnet wurden. Man verfolgt den Wandel eines Berufs, der entstand, um englische Herren auf den Mont Blanc zu begleiten, und zu einem Gewerbe mit eigenen Regeln wurde.
Die Sammlung enthält auch die Andenken ferner Expeditionen, an denen Führer dieses Tals teilnahmen: Männer aus einem Bergdorf, die auf Gipfeln Asiens und in den Polargebieten landeten, dorthin getragen von denselben Fähigkeiten, die sie auf den Gletschern daheim gebrauchten.
Der Besuch
Das Museum liegt im Haus der Führer, in der Strada Villair, im Zentrum von Courmayeur; günstige Karte, begrenzte und saisonale Zeiten, also besser vorher prüfen. Eine Stunde.
Tipp der Redaktion
Betrachten Sie die Seile und die Schuhe im Bewusstsein, dass es keine Requisiten sind: Sie gehörten Männern, die in diesem Dorf geboren wurden, die mit Kunden hinaufstiegen und manchmal nicht zurückkamen. Ein Museum, das die Arbeitenden eines Handwerks selbst gemacht haben, klingt anders als eines von außen, und hier spürt man das in jeder Beschriftung.
