2013 strich ein Beschluss alles, was noch ausstand: das Ökomuseum, die Teiche, das Lehrzentrum, das Unterwasserobservatorium und sogar den Krötentunnel, die Unterführung, die Amphibien sicher über die Straße gebracht hätte. Vom Reservat Marais, 1992 zwischen Morgex und La Salle eingerichtet, blieb jedoch das Wesentliche: das Feuchtgebiet.
Sehenswertes
Es ist eines der wenigen Feuchtgebiete des Aostatals, unten im Tal am Eingang zur Valdigne. 2010 entstand hier ein Forschungszentrum, das dem regionalen Naturkundemuseum Efisio Noussan übertragen wurde; seit 2015 hat dieses Museum zwei Standorte, die Ausstellung im Schloss von Saint-Pierre und die wissenschaftliche Arbeit hier.
Tipp der Redaktion
Man kommt der Vögel und der Amphibien wegen, im Frühjahr, nicht der Aussicht wegen: Hier ist es flach, und den Mont Blanc sieht man von fast jedem anderen Punkt des Tals besser. Eine Stunde genügt, Fernglas eingerechnet.
