Fest des heiligen Erzengels Michael
📅 Jedes Jahr am 29. September
Am 29. September feiert Poggio Renatico den Erzengel Michael in der ihm geweihten Abteikirche; der Ort bewahrt außerdem das Castello Lambertini.
Der Name sagt, was der Ort war. Poggio kommt vom lateinischen podium, den kleinen Erhebungen, die aus dem Wasser ragten, und Renatico von reuna, dem Gegenstück zur motta, also einer vom Sumpf umringten Anhöhe: das Dorf heißt buchstäblich die trockene Kuppe mitten im Morast. Die bequeme Erklärung, jene mit dem wenige Kilometer entfernten Fluss Reno, trägt nicht: der Reno wurde erst unter Papst Benedikt XIV. in sein heutiges Bett umgeleitet. Und der war Prospero Lorenzo Lambertini, aus jener Familie, die eben dieses Lehen hielt und der die Gemeinde 1834 noch ihren Namen verdankte, damals Poggio Lambertini.
Von der Burg der Lambertini, inzwischen Rathaus, ließ das Erdbeben von 2012 den Uhrturm einstürzen; der Glockenturm der Kirche San Michele blieb stehen, war aber einsturzgefährdet und wurde am vierten Juni desselben Jahres mit hundertzwanzig zeitversetzten Kleinladungen gesprengt, berechnet, damit er nicht auf die Kirche darunter fiel. Der Ort, der sich über dem Wasser errichtet hatte, blickt heute nach oben: in der Ebene sitzt das Kommando für Luft- und Weltraumoperationen der italienischen Luftwaffe samt einem Führungszentrum der NATO.
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📅 Jedes Jahr am 29. September
Am 29. September feiert Poggio Renatico den Erzengel Michael in der ihm geweihten Abteikirche; der Ort bewahrt außerdem das Castello Lambertini.
Mehl, Schmalz, Öl und Sauerteig, ein weicher Knoten in der Mitte und vier dünne Hörner: die Coppia Ferrarese trägt seit 2001 die geschützte geografische Angabe.
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Außerhalb von Poggio Renatico, aber als Ausflug gut erreichbar.