Der Name ist Stein: Petronà kommt vom byzantinischen Griechisch Petronè, «aus Stein». Der Ort liegt auf fast neunhundert Metern, in der Sila Piccola, innerhalb des Nationalparks, und teilt sich mit Mesoraca den Gipfel des Monte Femminamorta, des dritthöchsten der Sila Piccola nach Gariglione und Scorciavuoi. Das Ionische Meer ist nah, doch man würde es von hier nicht vermuten: Höhe und Wald machen aus diesem Stück Kalabrien ein Bergland.
Die Sila ringsum ist die Silva Brutia der Römer, der Wald der Bruttier, und das lateinische Wort könnte selbst vom griechischen hyle, Wald, kommen. Sie ist auch eines der ältesten Schutzgebiete Italiens: Der «alte» Nationalpark Kalabriens stammt von 1968, der Nationalpark Sila von 2002. Von den höchsten Gipfeln sieht man an klaren Tagen den Aspromonte im Süden und den Pollino im Norden, das Tyrrhenische Meer auf der einen und das Ionische auf der anderen Seite und jenseits der Meerenge Sizilien mit dem Ätna und den Äolischen Inseln.
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In der Nähe von Petronà
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Petronà, aber als Ausflug gut erreichbar.