Von hier aus erreicht man in einer halben Autostunde das Meer oder steigt in die Sila hinauf: das Dorf liegt auf siebenhundertfünfzig Metern, genau zwischen beidem, und sein Gebiet reicht von knapp unter sechshundert bis über vierzehnhundert Meter. Ringsum stehen Kastanien- und Kiefernwälder, und aus diesen Wäldern kommen die beiden Dinge, für die der Ort bekannt ist: Pilze und Kastanien.
Im Sommer wird das Fest des heiligen Sebastian gefeiert, und dafür baut man im Dorf, was alle die Pullicinella nennen. In der Kirche San Pietro stehen hölzerne Altäre von großem Wert. Und aus Cellara stammte die Familie von Luigi Fera, Jurist und Abgeordneter des Königreichs Italien zwischen dem neunzehnten und dem zwanzigsten Jahrhundert: er selbst kam allerdings in Cosenza zur Welt und starb in Rom, und dem Dorf bleibt die Herkunft, nicht die Geburt.
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