Acht Zacken, die sich nach oben verjüngen, weicher, butteriger Teig, keine Füllung: nur ein Hauch vanillierter Puderzucker, um einen schneebedeckten Gipfel nachzuahmen. Er entstand aus der levà veronese, einem einfacheren Hefekuchen, dem Melegatti den Zucker-Mandel-Belag entfernte und stattdessen Butter und Eier hinzufügte, um ihn reichhaltiger zu machen.
Am 14. Oktober 1894 meldete Domenico Melegatti das Patent für den Kuchen in Verona an; die Sternform, die beim Schneiden Scheiben mit charakteristischem Umriss ergibt, wurde vom impressionistischen Maler Angelo Dall'Oca Bianca entworfen. Melegatti bot demjenigen ein Geldpreis, der sein Rezept nachbilden könnte: Niemand gewann ihn je.
Heute ist der Pandoro ein traditionelles Agrarlebensmittelprodukt Venetiens, mit Produktionsgebiet in der Provinz Verona, und wird vor allem zu Weihnachten gegessen, oft neben Milanos Panettone.
