Im Mittelalter zogen die Leute hier vom Wasser weg nach oben: sie siedelten an besser zu verteidigenden Orten wie Pregasso, wo im zehnten Jahrhundert eine Burg stand, die später ein Brand zerstörte. See und Bäche machten Angst. Marone kam wieder herunter und wurde erst in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts Hauptort, als eben jene Bäche aufhörten, eine Gefahr zu sein, und zur Antriebskraft wurden: zwischen dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert wurde hier Eisen geschmolzen und verarbeitet und Wolle gewalkt, und der Ort galt als eines der wichtigsten Industriezentren des Iseosees.
Das Wappen nennt die zwei Dinge, auf die es ankommt: ein hölzernes Kreuz, das aus dem gewellten Wasser aufsteigt, und darüber einen Kastanienzweig mit drei Früchten. Heute wird noch Wolle verarbeitet, es werden Filze hergestellt und Dolomit abgebaut, und seit der zweiten Hälfte der Zehnerjahre des neuen Jahrhunderts ist der Ölbaum zurückgekehrt. Dreitausendzweihundertdreiundneunzig Einwohner in der Provinz Brescia, auf zweihundert Metern am Ostufer des Sees, wo in römischer Zeit die via Valeriana von Brescia ins Val Camonica führte.
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In der Nähe von Marone
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Marone, aber als Ausflug gut erreichbar.
