Mozzate erscheint zum ersten Mal als Mozao in einer Urkunde von 712, mit der Liutprand, König der Langobarden, dem Pavieser Kloster San Pietro in Ciel d'Oro eine Reihe von Besitzungen zuwies. Über die Herkunft des Namens gibt es zwei Deutungen: das keltische mota für Anhöhe oder den im Mittelalter verbreiteten Personennamen Mozzo. Auf der Karte des Herzogtums Mailand in den Vatikanischen Palästen steht der Ort als Moza, daneben San Martino, schon damals ein eigener Kern.
Das Wappen fasst den Ort in drei Bildern zusammen: der Wellenbalken ist der Bozzente, an dessen rechtem Ufer die Siedlung liegt; die Burg ist die des Ortes; die drei Bienen stehen für das Gewerbe, das aus dem Fleiß der Einwohner entstand. Vom mittelalterlichen Turm, der dort gestanden haben soll, wo heute die Villa Cornaggia Medici steht, kennt man vor allem das Ende: im dreizehnten Jahrhundert rissen ihn dreihundert Armbrustschützen der Della-Torre-Miliz nieder. 1928 hörte Mozzate als Gemeinde auf zu bestehen und ging in einer neuen namens Seprio auf; erst 1953 wurde es wieder selbständig, den Stadttitel erhielt es im Jahr zweitausend.
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