Der Ortsteil, in dem das Rathaus steht, heißt Bosco ex Parmigiano, und dieses ex ist keine Marotte: bis 1800 gehörte dieses Land am linken Ufer des Po tatsächlich zum Herzogtum Parma und Piacenza, das diesseits des Wassers Besitzungen hatte. Der Gemeindename wiederum beschreibt den Boden: gere sind die Kiesbänke, die der Fluss zurückgelassen hat.
Kies war hier auch ein Gewerbe: auf dem Platz, der ex piarda Guidotti heißt, holte man ihn aus dem Po, und heute ist jenes Gebäude ein Dokumentationszentrum und ein Saal für den Ort. Am Ufer ist ein Stück Auwald geblieben, wie er einst den Fluss auf seinem ganzen Lauf begleitete, seit 1999 ein Park.
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In der Nähe von Gerre de' Caprioli
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Gerre de' Caprioli, aber als Ausflug gut erreichbar.