Monastero di San Nicolao
Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Sesto San Giovanni, Ende des 11. Jahrhunderts, 2010 saniert.
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Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Sesto San Giovanni, Ende des 11. Jahrhunderts, 2010 saniert.
Der Parco Nord Milano ist ein stadtnaher Park von rund 640 Hektar am nördlichen Stadtrand von Mailand. Als Regionalpark eingestuft, erstreckt er sich über die Gemeinden Mailand, Bresso, Cusano Milanino, Cormano, Cinisello Balsamo, Novate Milanese und Sesto San Giovanni; die Verwaltungsstelle hat ihren Rechtssitz in Sesto, in der Cascina Centro Parco, zu der man allerdings von Bresso aus gelangt.
Der Park entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf den stillgelegten Flächen der Breda Aeronautica. Die Idee stammt vom Ende der Sechzigerjahre: 1970 stufte ihn ein Präfekturdekret als «Park von öffentlichem Interesse» ein, und 1975 erkannte ihn die Region Lombardei als Regionalpark an; die ersten Aufforstungen begannen 1983. Er liegt in einem der am dichtesten besiedelten Umfelder Europas, einst von historischen Fabriken geprägt, die heute fast alle verschwunden sind, und die verbliebenen Ackerflächen, die dem Beton entgingen, wurden teils saniert, begrünt und für die öffentliche Nutzung eingerichtet. Die Quellen nennen über 350 Hektar Grün, aus Wäldern, Lichtungen, Baumreihen, Strauchgruppen, Hecken und kleinen Wasserflächen; es gibt mehr als hundert Gehölzarten, von denen aber nur etwa 30 Prozent heimisch sind.
Im Nordsektor bezieht der erste See des Parks, 2015 fertiggestellt und Lago di Niguarda genannt, sein Wasser aus dem Villoresi-Kanal; die Ufer sind meist naturnah und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, um ein Feuchtbiotop zu fördern, in dem unter anderem der Kammmolch und der Graureiher wieder aufgetaucht sind. Im Park liegt auch die Villa von Alessandro Manzoni in Brusuglio. Auf dem Hügel, den man vom Eingang an der Via Giancarlo Clerici erreicht, auf dem Gebiet von Sesto San Giovanni, steht das Monumento al Deportato, ein Werk von 1998 des Büros BBPR von Lodovico Barbiano di Belgiojoso, einem ehemaligen Deportierten, und seinem Sohn Alberico: Es ist den Arbeitern der Fabriken von Sesto gewidmet, die nach den Streiks vom März 1944 verhaftet und in NS-Lager deportiert wurden.
Der Park ist größtenteils eben; die Wege sind asphaltiert oder mit Splitt belegt, und einige Erdpfade durchqueren die Wälder. Drei Rad- und Fußgängerbrücken überspannen ihn, an der Via Gian Carlo Clerici, der Via XX Settembre und dem Viale Fulvio Testi, weitere geben Zugang aus den Nachbarvierteln; in Bresso gibt es ein Freiluft-Velodrom. Öffnungszeiten und Angebote nennen die herangezogenen Quellen nicht: Sie sind bei der Verwaltung zu erfragen.
Steigen Sie auf die «montagnetta» (das Bergchen) an der Grenze zwischen Sesto San Giovanni und Bresso, südlich der Brücke an der Via Gian Carlo Clerici: Sie entstand im vergangenen Jahrhundert aus Abfällen der Stahlwerke und wurde später saniert. Darauf steht eine Konstruktion aus Beton und Holz, das «teatrino», das für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird.
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