Fest des heiligen Martin
📅 Jedes Jahr am 11. November
Am 11. November feiert Castione Andevenno seinen Patron, den heiligen Martin; das Gemeindegebiet bewahrt die Felsbilderstätte Sito delle Incisioni Rupestri della Ganda.
Der Name des Ortes kommt von einer Burg, die so hieß, weil sie die kleine war. Zwischen 1118 und 1127, im Krieg zwischen Como und Mailand, flüchteten viele Leute aus dem Comasco ins Veltlin: In Andevenno ließen sich die Paravicini und die de' Capitanei nieder, die in Sondrio bereits den Castel Masegra besaßen. Auf einer Anhöhe bei Andevenno ließen die de' Capitanei eine kleinere Anlage errichten und befestigen und nannten sie eben deshalb «Castiglione». Daher kommt Castione, das mit der Zeit zum Hauptort der Gemeinde wurde; seine Reste sieht man noch bei der ehemaligen Kirche San Rocco. Andevenno dagegen ist älter: Es erscheint schon im langobardischen Urkundenbuch von 992.
Bis in die sechziger Jahre hieß Leben hier, dreimal im Jahr umzuziehen. Das Vieh — das Braunvieh — brauchte Weide, und so verbrachte man den Winter im Dorf, Frühjahr und Herbst auf mittlerer Höhe, auf den Maiensäßen, und den Sommer in den Bergen. Die Gemeinde reicht von der Talsohle, wo sie die Adda berührt, bis zur Wasserscheide zum Val Torreggio und erreicht die 2272 Meter des Monte Rolla; doch das Band, in dem die Leute wirklich wohnen, ist das untere, zwischen Fluss und Weinberghöhe.
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📅 Jedes Jahr am 11. November
Am 11. November feiert Castione Andevenno seinen Patron, den heiligen Martin; das Gemeindegebiet bewahrt die Felsbilderstätte Sito delle Incisioni Rupestri della Ganda.
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