Der heilige Andreas, Patron des Belvedere di Azzate
📅 Jedes Jahr am 30. November
Azzate feiert am 30. November den heiligen Andreas.
Im Jahr 1717 änderte das Val Bodia seinen Namen und wurde zum Val Bossa. Nicht aus geographischen Gründen, sondern weil die Bossi jahrhundertelang die Herren von Azzate gewesen waren: 1277 in die Matricula Nobilium des Erzbischofs Ottone Visconti als Bossis de Acciate eingetragen, erhielten sie 1439 die Herrschaft über den Ort, als er vom Lehen Varese abgetrennt wurde, und behielten sie bis 1657. Danach ging das Lehen an die Alfieri, die Torriani, an Giulio Visconti, an Paolo Nolo; sie selbst dagegen blieben und behielten das aus dem alten Wehrhaus hergerichtete Landhaus, auch als sie im neunzehnten Jahrhundert dauerhaft bei Como wohnten. Am Tal blieb ihr Name haften.
Der Ort, viertausendfünfhundertvierundfünfzig Einwohner in der Provinz Varese, ist vor allem ein Katalog von Villen: die des achtzehnten Jahrhunderts stehen fast alle nördlich des Dorfkerns, entlang der Kante mit Blick auf den Lago di Varese, wo der zu steile Hang das Wachsen von Wohnvierteln verhinderte und die Aussicht unversehrt ließ. In der Pfarrkirche Santa Maria, schon in Urkunden von 1224 erwähnt und im neunzehnten Jahrhundert neugotisch umgebaut, hängen ein Gemälde von Callisto Piazza sowie Bilder, die Morazzone, Nuvolone und — höchst umstritten — Holbein zugeschrieben werden.
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📅 Jedes Jahr am 30. November
Azzate feiert am 30. November den heiligen Andreas.
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