Luino

Provinz: Varese · Region: Lombardei · Einwohner: 14.276 · PLZ: 21016

Bis 1889 hieß der Ort Luvino, ein Name, der wohl auf den Personennamen Luvinum zurückgeht; ein königliches Dekret machte damals die Form Luino amtlich. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 1169, besiedelt war er weit früher: Dort, wo heute der Bahnhof steht, fand man eine römische Nekropole, und bevor die Achse Como-Chiasso entstand, führte der Weg zum Gotthard hier vorbei.

1541 verlieh Karl V. Luino das Marktrecht, im Wechsel mit Maccagno, das es bis dahin allein besessen hatte; die Konzession wurde später bestätigt, wobei sich Luino gegen Laveno durchsetzte, und der Markt füllt bis heute jeden Mittwoch den Ortskern. 1867 widmete die Gemeinde Garibaldi, der sich bei der Luina den Österreichern gestellt hatte, das erste Denkmal Italiens für den General, errichtet zu seinen Lebzeiten. Aus den umliegenden Tälern kommt die Formaggella del Luinese, ein Käse aus roher Ziegenmilch.

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