Jahrhundertelang stand hier kein Dorf, sondern die Sommerweide von Candelo: Hirten kamen in der warmen Jahreszeit herauf und wohnten in wenigen strohgedeckten Hütten. Die Siedlung blieb, wurde Ortsteil von Andorno und erhielt 1699 die eigene Verwaltung; neben den Herden kam die Hutmacherei auf. Im zwanzigsten Jahrhundert wurde der Ort erneut Andorno einverleibt, das sich damals Andorno Micca nannte, und wurde 1954 wieder eine eigene Gemeinde.
Das Gemeindegebiet zieht sich von Norden nach Süden, vom Sessera fast bis zum Cervo, und umfasst eine abgetrennte Verwaltungsinsel im oberen Cervotal, die an der Cima di Bo endet. Vom Ortsteil Causso aus sieht man den Hauptort am Hang liegen, mit der Pfarrkirche vom Ende des siebzehnten Jahrhunderts und dem steinernen Glockenturm mit der Uhr.
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In der Nähe von Tavigliano
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Tavigliano, aber als Ausflug gut erreichbar.
