Ghiffa

Provinz: Verbano-Cusio-Ossola · Region: Piemont · Einwohner: 2.394 · PLZ: 28823

Der Name geht wohl auf das vulgärlateinische Guiffa zurück, das Zeichen, das eine Grundstücksgrenze markiert, oder auf das germanische Wifa, das Grenzmal: in beiden Fällen ein Zeichen für eine Grenze. Vor dem Ort erreicht der Lago Maggiore seine tiefste Stelle, 372 Meter.

An den bewaldeten Hängen des Monte Cargiago liegt der Sacro Monte, der 2003 zusammen mit den sechs anderen Heiligen Bergen des Piemont in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Im siebzehnten Jahrhundert machte Kardinal Giacomo Antonio Morigia, Erzieher des Grossherzogs der Toskana und Erzbischof von Florenz, aus Ghiffa einen Treffpunkt von Künstlern und Literaten.

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