Fest des San Zeno
📅 Jedes Jahr am letzten Julisonntag
Am letzten Julisonntag feiert Pelugo, eine Gemeinde mit 379 Einwohnern in der Provinz Trient, seinen Patron San Zeno.
Über dem Dorf liegt eine vorgeschichtliche Wallburg, auf der Kuppe von San Zeno, und darunter fließt die Sarca; im Rücken öffnet sich das Val di Borzago, das bis zum Gletscher des Carè Alto im Adamello-Brenta-Park hinaufsteigt. In der Friedhofskirche, dem heiligen Antonius Abt geweiht, finden sich Fresken des fünfzehnten Jahrhunderts von Cristoforo Baschenis, einem jener Bergamasker Maler, die mit der Werkstatt auf dem Rücken durch die Alpentäler zogen. Pelugo lebte von Holz und Seide, von Schmiedeeisen aus den Hämmern am Bedù und von Nussöl, das man im Haus presste.
Das zwanzigste Jahrhundert hat dem Ort zweimal genommen, was er hatte. Am vierten März 1922 brannte eine Feuersbrunst die Häuser nieder, und der Ort wurde wieder aufgebaut; sechs Jahre später, 1928, wurde die Gemeinde aufgelöst und zusammen mit Darè jener von Vigo Rendena zugeschlagen, und erst 1946 wurde sie wieder selbständig. Am Kriegerdenkmal steht ein Škoda-Geschütz, geborgen am Fuß des Niscli-Ferners, und ein weiteres Stück ist dort oben geblieben, auf der Scharte, die nach jenem Geschütz heißt.
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📅 Jedes Jahr am letzten Julisonntag
Am letzten Julisonntag feiert Pelugo, eine Gemeinde mit 379 Einwohnern in der Provinz Trient, seinen Patron San Zeno.
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