Diese Gemeinde entstand am ersten Januar 2016 aus der Fusion von vier Dörfern — Bondo, Breguzzo, Lardaro und Roncone, das ihr Hauptort ist —, und das Erste, was sie tat, war, sich ein Wappen zu geben, das sie alle zählt. Es ist geviertet, ein Feld je Gemeinschaft, doch es reiht nicht bloß vier Sinnbilder aneinander: oben steht das stilisierte Bild des Sattels von Bondo, jenes, der der Gemeinde den Namen gibt, so gezeichnet, dass der Strich, der den oberen Teil des Schildes bindet, sich verlängert, bis er zum See wird. Dann sind da die Bäche Adanà und Arnò, Zuflüsse des einen Chiese und des anderen Sarca, und sie stehen dort, um etwas Genaues zu sagen: das Gebiet ist die Wasserscheide zwischen zwei Einzugsgebieten, und das Wasser, das hier fällt, nimmt zwei verschiedene Wege.
Die vier Felder lassen sich einzeln lesen. Im ersten steht das örtliche Gefallenendenkmal, das aus dem Wappen von Bondo kam. Im zweiten die Göttin Runcina, Gottheit des Jätens, mit einer Garbe und einer Sichel: es ist das Zeichen von Roncone, also ein Wortspiel über eine kleine Ackerbaugottheit, geblieben auf einem im einundzwanzigsten Jahrhundert gebilligten Gemeindeschild. Im dritten die rote Lilie des heiligen Johannes mit gekreuztem Bergmannshammer und Schaufel, die von Breguzzo kommen und sagen, dass man hier grub. Im vierten ein befestigter Bau mit einem goldenen Stern, das Zeichen von Lardaro. In Bondo gibt es zudem einen österreichisch-ungarischen Monumentalfriedhof: die Front ist hier wirklich vorbeigezogen.
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