Es ist die kleinste Gemeinde Süditaliens und zusammen mit Carapelle Calvisio am anderen Ende der Region die einwohnerärmste der Abruzzen. Vor diesem Ort lag auf dem Kamm über dem Sangrotal ein anderer, Montevecchio, und die Sage erzählt, er sei wegen einer Ameiseninvasion aufgegeben worden; wahrscheinlicher war es das Erdbeben von 1456, das die Quellen versiegen ließ.
Im neunzehnten Jahrhundert, nach dem Ende des Feudalwesens, wurden die einstigen Fürsten und Barone zu Bürgern und nahmen sich das beste Land: Die Bauern wanderten aus, und der Ort leerte sich. Im selben Jahrhundert verliert sich die Spur der alten Burg, an deren Stelle der Palast der Caracciolo gegenüber der Kirche steht. Von der Kirche Santa Croce außerhalb der Mauern ist dagegen gar nichts geblieben: Beim Bau des Kindergartens kamen Mauern und Knochen zum Vorschein, und es sind wohl die ihren.
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In der Nähe von Montelapiano
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Montelapiano, aber als Ausflug gut erreichbar.
