Fest der heiligen Restituta
📅 Jedes Jahr am 17. Mai
Am 17. Mai feiert Oricola, eine Gemeinde mit 1.155 Einwohnern in der Provinz L'Aquila, das Patronatsfest zu Ehren der heiligen Restituta.
1645 erkannte der Kartograf Lukas Holstenius in der Örtlichkeit Civita den Platz der alten äquischen Stadt Carsioli, und von da an verzeichneten die topografischen Karten die römische Kolonie neben dem Ortsteil: die Stadt stand auf dem Papier, lange bevor jemand grub. Die erste wirkliche Begehung kam erst 1901, mit dem Deutschen George J. Pfeyffer und dem Briten Thomas Ashby; nördlich der Siedlung sind Reste der Stadtmauer und Ruinen erhalten, und bei Muro Pertuso, jenseits des Waldes von Sesera, die Überreste eines römischen Aquädukts. Im Palazzo De Vecchi lagen Funde, die vor jener Kampagne gesammelt worden waren.
Der Ort blickt aus 810 Metern auf die Piana del Cavaliere, beherrscht von der Burg, welche die Grafen der Marser im 9. Jahrhundert gegen sarazenische und ungarische Einfälle errichteten: quadratisch, mit vier Ecktürmen, im 15. Jahrhundert erneuert und heute Sitz der Gemeindeverwaltung. 1096 schenkte die Witwe Aldegrina die Burg den Mönchen von Montecassino, und im Jahr darauf bestätigte sie eine Bulle Urbans II. dem Abt Oderisio. 1806 verlor Oricola die Eigenständigkeit und wurde zusammen mit Rocca di Botte Pereto zugeschlagen; zurück erhielt es sie erst 1907. Das Fest der heiligen Restituta fällt auf den 17. Mai.
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📅 Jedes Jahr am 17. Mai
Am 17. Mai feiert Oricola, eine Gemeinde mit 1.155 Einwohnern in der Provinz L'Aquila, das Patronatsfest zu Ehren der heiligen Restituta.
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