In den Kellern, in denen heute das Museum untergebracht ist, lagerten zwischen 1971 und 1976 die Fässer des ersten DOC-Weins des Aostatals: Hier hatten die Caves coopératives de Donnas ihren Sitz. Die Ziegelgewölbedecke ist dieselbe geblieben.
Sehenswertes
Das Museum versammelt landwirtschaftliches Gerät und Alltagsgegenstände der Tradition, viele davon noch in Gebrauch; getragen wird es vom Verein I Monelli dell'Arte. Draußen erklärt die Landschaft das Museum besser als jede Bildunterschrift: Die jahrhundertealten Pergolaterrassen krönen den Ort und stehen weiter im Ertrag. In Donnas ist der Weinbau seit 1200 belegt, begünstigt von einem Mikroklima, in dem hier auch der Ölbaum wächst.
Der Besuch
Die Räume sind die Keller des Kindergartens Anna Caterina Selve, benannt nach der Mutter des Commendatore Federico Selve, und wurden 2003 hergerichtet; das Eigentum blieb bei der Genossenschaft.
Tipp der Redaktion
Erst das Museum, dann hinauf in die Terrassen: eine halbe Stunde drinnen, eine halbe draußen, und es wird klar, warum in diesem Talabschnitt der Wein mehr zählt als der Berg.
