Der Sage nach bedeckt dieser lange Rücken den kleinen Zeh des Riesen Gargantua. Die Geologie ist weniger unterhaltsam und kaum sicherer: Der Hügel ist moränischen Ursprungs, und es besteht keine Einigkeit, ob ihn der Gletscher aufgeschüttet hat, der das Tal der Dora Baltea ausschürfte, oder der Gressan-Bach, der aus dem Becken von Pila herabkommt.
Sehenswertes
Das Reservat wurde 1995 auf dem Gebiet von Gressan eingerichtet und schützt die Steppenformationen, die auf diesem trockenen, windigen Rücken wachsen und zugleich als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen sind. Es ist jene Art von Lebensraum, die im Aostatal nur auf dem Adret überdauert, der Seite, auf die das ganze Jahr die Sonne fällt.
Tipp der Redaktion
Vom Talboden ist man in wenigen Minuten oben, und der Spaziergang ist kurz, auch im Winter zu machen, wenn der Rest des Tals unter Schnee liegt. Der Rücken lässt sich von einem Ende zum anderen begehen, und von dort oben liegt die ganze Ebene von Aosta im Blick.
