Aus einem Grab bei Serra Lustrante kam im 19. Jahrhundert die Krone des Kritonios: goldene Blätter und Zweige, ineinander geflochten, aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Heute liegt sie in München, zusammen mit dem knienden Satyr; der bronzene Reiter, der hier gefunden wurde, steht im British Museum in London.
Armento liegt auf dem alten Galasa, einer Stadt, von der man wenig weiß: Es blieben Mauerstücke und ein paar heilige Orte. Die Mutterkirche stammt von 1957, neu gebaut nach dem Einsturz der alten von 1040, und sie birgt die Gebeine des heiligen Lukas Abbas. In der Kapelle San Vitale, einst die Krypta der alten Kirche, hängen Fresken des 17. Jahrhunderts mit dem Leben des Heiligen. Der Ort zählt 679 Einwohner.
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