Bei der Restaurierung in den neunziger Jahren kam unter der Mutterkirche ein Taufbecken für die Immersionstaufe zum Vorschein, aus zwölf Bögen, mit Figuren darin, die wohl die zwölf Apostel sind. Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und war mehrfach umgebaut worden: Niemand wusste mehr, dass es das gab.
Der Ort hieß bis ins 19. Jahrhundert Lombarda Massa, das Gut der Langobarden; die Albaner kamen 1478, als der Lehnsherr von Ripacandida ihnen die Erlaubnis zu bauen gab. Von Ripacandida hat sich Ginestra erst 1965 gelöst. Arbëresh wird noch gesprochen, und die Gemeinde hat eine Sprachberatungsstelle eingerichtet. Der Ort zählt 741 Einwohner.
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Außerhalb von Ginestra, aber als Ausflug gut erreichbar.
