Fest des heiligen Kamillus von Lellis
📅 Jedes Jahr am 14. Juli
Am 14. Juli feiert Lusevera, eine Gemeinde mit 700 Einwohnern in der Provinz Udine, seinen Patron, den heiligen Kamillus von Lellis.
Lusevera liegt im oberen Torre-Tal am Fuß der Musi-Berge und ist eine Streugemeinde aus acht Fraktionen, deren Sitz nicht Lusevera ist, sondern Vedronza. Hier haben die Orte zwei Namen, und die beiden Namen sagen Verschiedenes: Lusevera kommt vom lateinischen Luxvera, wahres Licht, weil das Dorf nach Osten schaut, wo die Sonne aufgeht; auf Slowenisch heißt es Bardo, also Hügel, weil es auf einer Erhebung über dem Tal liegt. Die Bevölkerung ist historisch slowenisch — bei der Volkszählung von 1971 zu mehr als achtzig Prozent — und stammt von den Slawendörfern ab, die sich bis 1420 selbst verwalteten, als Venedig kam.
Das Klima ist ein Fall für sich: Die Fraktion Musi ist der regenreichste Ort Italiens, mit 3300 Millimetern Niederschlag im Jahr, und im ganzen Gemeindegebiet zeigt sich, was die Geografen die Absenkung der Höhenstufen nennen — Buchenwälder findet man drei- bis vierhundert Meter tiefer als sonst. In Villanova gibt es waagrechte Höhlen, selten, weil der Karst gewöhnlich in die Tiefe arbeitet: Die bekannteste, die Grotta Nuova, wurde 1925 entdeckt und ist zu besichtigen. Das Erdbeben von 1976 verwüstete den Ort und forderte elf Todesopfer; der danach errichtete Kindergarten trägt den Namen Graham Hills, denn das Geld stammte aus einem Rennen von Formel-eins-Fahrern zugunsten des Friaul.
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📅 Jedes Jahr am 14. Juli
Am 14. Juli feiert Lusevera, eine Gemeinde mit 700 Einwohnern in der Provinz Udine, seinen Patron, den heiligen Kamillus von Lellis.
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