Schutzpatron von Mignanego ist Johannes der Täufer, gefeiert am 24. Juni. Die Pfarrkirche Sant'Ambrogio im Hauptort wird in einem Dokument vom 31. März 1210 erwähnt, und im 13. Jahrhundert wurden ihrer Pieve die beiden Rektorate Fumeri und Paveto angegliedert.
Zu den bedeutendsten historischen Ereignissen des Ortes zählt die am 10. Mai 1625 am Pass von Pertuso ausgetragene Schlacht, bei der örtliche Freiwilligenmilizen unter Führung des Pfarrers von Montanesi über das Heer des Herzogs Karl Emanuel I. von Savoyen siegten: Zum Dank für den Ausgang der Schlacht wurde das Heiligtum Nostra Signora della Vittoria errichtet. Das Gebiet war 1746-1747, während des Österreichischen Erbfolgekriegs, erneut Kampfschauplatz, ebenso 1800, als französische Truppen vom österreichischen General Hohenzollern besiegt wurden. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte das Polcevera-Tal eine starke industrielle Entwicklung, unter anderem mit der Ansiedlung der Firma Brignola in Mignanego zur Herstellung von Bleiweiß.