Das Museum der Bauernkultur des oberen Trebbia-Tals ist in den Räumen des Klosters neben der Wallfahrtskirche Nostra Signora di Montebruno untergebracht: Man betritt es von derselben Seite, und viele übersehen es, weil es nicht in der Kirche liegt.
Sehenswertes
Es ist ein volkskundliches Museum und versammelt, was man in den vergangenen Jahrhunderten hier oben zum Leben brauchte: Ackergeräte, Möbel, Alltagsgegenstände der Bauerngemeinschaften des Tals, Zeugnisse des örtlichen Handwerks. Im selben Komplex liegt im Obergeschoss auch das Museum sakraler Kunst, während im unteren Kreuzgang eine ständige Fotoausstellung zu den Kultstätten des Trebbia-Tals eingerichtet ist.
Der Besuch
Er verbindet sich von selbst mit der Wallfahrtskirche, die überhaupt der Grund für das Kloster ist. Es lohnt, beides zusammenzunehmen: dort die Frömmigkeit und die Kunstwerke, hier die Werkzeuge, mit denen dieselben Leute ihr Essen verdienten. Das ist das Tal von beiden Seiten erzählt.
Tipp der Redaktion
Bitten Sie auch darum, das Refektorium des Klosters zu sehen, wo sich zwei Fresken unbekannter Hand erhalten haben: Sie liegen im selben Gebäude, und nicht alle wissen davon.
