Dieser Leuchtturm steht an einer Küste, die die Prospekte Riviera der Palmen nennen, doch seine Arbeit hat nichts Badeortliches: Er leitet die Schiffe in den Hafen von Vado, einen der geschäftigsten Frachthäfen Liguriens. Erbaut wurde er vom staatlichen Bauamt im Jahr 1883, und seither bezeichnet er denselben Punkt der Küste.
Sehenswertes
Es ist ein weißer Turm auf achteckigem Grundriss, der sich aus einem weißen dreigeschossigen Gebäude erhebt: die klassische Form italienischer Leuchttürme des späten neunzehnten Jahrhunderts, bei denen Wärterhaus und Laterne ein einziger Körper sind. Er steht in Porto Vado, ein paar Kilometer vom Zentrum von Vado Ligure, auf der Landzunge, die den Golf im Westen schließt.
Kurz dahinter beginnt der Küstenabschnitt von Bergeggi, mit der vorgelagerten Insel und dem Meeresschutzgebiet. Ein Stück Ligurien, in dem die Landschaft binnen eines Kilometers den Beruf wechselt: auf der einen Seite die Kräne und die ankernden Tanker, auf der anderen die Buchten und die geschützten Grundgewässer.
Der Besuch
Italienische Leuchttürme gehören der Marine und sind in der Regel innen nicht zu besichtigen; diesen betrachtet man von außen, von der Küstenstraße oder vom Meer, ohne Karte und ohne Zeiten. Eine Viertelstunde, oder so lange Sie mögen.
Tipp der Redaktion
Kommen Sie bei Sonnenuntergang und warten Sie, bis er angeht. Im selben Blick haben Sie den Strahl, der zu kreisen beginnt, und die Schiffe, die draußen auf die Einfahrt warten: zwei Techniken, anderthalb Jahrhunderte auseinander, die noch immer dasselbe Gespräch führen.
