Mairano

Provinz: Brescia · Region: Lombardei · Einwohner: 3.329 · PLZ: 25030

Das Älteste an Mairano ist der Zuschnitt der Felder. Dieser Teil der Ebene wurde von den Römern zenturiert, also nach dem Winkelmaß in regelmäßige Parzellen geteilt, und daher kommt auch der Name: von fundus Marianus, dem Gut des Marianus. Von jenem Raster leben noch die verstreuten Höfe, die hier Namen tragen, die wie Spitznamen klingen: Babbiò, Canino, Feniletto, Tesette und Godi, im Dialekt i Gucc genannt. Im Norden liegt der Ortsteil Pievedizio, der eine Pieve im Namen mit sich führt. Von der Welt, die jene Felder bearbeitete, blieb das Museum der bäuerlichen Kultur.

Auch hier haben sich Grenzen verschoben, aber auf dem Fußballplatz: 1976 verschmolz die Unione Sportiva Mairano mit der Trenzanese aus Trenzano, und heraus kam eine Mannschaft namens Tre-Mairano, die bis 1983 hielt, als sie aufgelöst wurde und der Ort seinen Namen und seinen Verein zurücknahm. Dreitausenddreihundertneunundzwanzig Einwohner in der Provinz Brescia, einen Kilometer von der Provinzstraße Richtung Cremona, mit der Seriola Molina, die den Ort im Osten streift.

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