In der Wallfahrtskirche von Paitone hängt ein Gemälde von Moretto, das eine Erscheinung erzählt, ohne auch nur ein Stück davon hineinzusetzen: Die Erscheinung der Madonna vor dem taubstummen Filippo Viotti wird seit jeher genau dafür gelobt, weil sie das Wunder mit Konkretheit malt, ohne Wolken, ohne Engel, ohne übernatürliches Licht. Die Kirche wurde 1534 begonnen, zwei Jahre nach der Erscheinung, die die Überlieferung hierher setzt, und ist seither ein Ort der Andacht geblieben.
Im Übrigen hat der Ort ein Wappen, das nie ein Dekret verliehen hat: Er hat es sich 1909 selbst genommen und dabei das Emblem der Paitoni übernommen, der Familie, der das Land zwischen hier und Nuvolento gehörte. Die Pfarrkirche Santa Giulia wurde 1921 geweiht, und auf dem Platz steht eine sechs Meter hohe Eisenskulptur, der Baum des Wunsches. Von 1881 bis 1931 fuhr unterdessen auf der Straße durch den Ort die Straßenbahn zwischen Brescia, Salò und Gargnano, und Paitone hatte seine eigene Haltestelle.
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Außerhalb von Paitone, aber als Ausflug gut erreichbar.
