Der Name dieses Ortes ist ein Denkmal für jemanden, der nie zurückkam. Er stammt vom langobardischen Brauch, nach dem die Angehörigen eines fern der Heimat gefallenen oder vermissten Kriegers eine Stange errichteten, eine pertica, gekrönt vom Abbild einer Taube, die zu jenem Ort hin gewendet war, an dem es geschehen war. Es gab keinen Leichnam, und so pflanzte man eine Stange, die die Richtung wies. Die um ein solches Zeichen gewachsene Siedlung behielt den Namen, mit dem Zusatz Bassa zur Unterscheidung von der höher gelegenen Pertica.
Das Gemeindegebiet ist zudem das Bruchstück einer Einrichtung, die größer und viel älter war als es selbst: die Universitas Perticae Vallis Sabbi, ein übergemeindlicher Verband, der von 1382 bis 1797 bestand, mehr als vier Jahrhunderte, und der das heutige Pertica Alta sowie die Orte Bisenzio und Presegno zusammenhielt, die heute zur Gemeinde Lavenone gehören. Mit dem Ende der Republik Venedig endete auch die Universitas, und ihr Gebiet wurde in jene Stücke zerschnitten, die man heute auf der Karte sieht: zwei Gemeinden namens Pertica und zwei Ortsteile, die einer dritten gehören.
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Außerhalb von Pertica Bassa, aber als Ausflug gut erreichbar.
