1186 kümmerte sich ein Papst persönlich um die Kirche seines Heimatortes. Uberto Crivelli, als Urban III. auf den Stuhl Petri gelangt, gehörte der Familie an, die hier die Lehen hielt; am fünfundzwanzigsten November jenes Jahres stellte er in einer Bulle fest, dass die Kirche San Giorgio in Bernate auf väterlichem Grund gegründet worden, aber ohne Güter sei, und wies ihr die von den Nonnen von Caronno und den Mönchen von San Vincenzo gekauften Besitzungen zu, ausgenommen nur der Hafen und der Kies des Ticino. Mit dieser Ausstattung gründete er bei der Kirche ein Stift von Regularkanonikern nach der Regel des heiligen Augustinus.
Der Ort wird vom Naviglio Grande in zwei Teile zerschnitten, und die beiden Hälften hält eine Brücke des siebzehnten Jahrhunderts zusammen: im Westen der alte Kern und der Wald, der bis zum Ticino-Park reicht, im Osten der stärker bebaute Teil. Bis 1862 hieß er nur Bernate. 1978 landete der Ort in Ermanno Olmis Der Holzschuhbaum: in einer Einstellung entlang des Naviglio erkennt man die Kuppel der Pfarrkirche und den mittelalterlichen Glockenturm. Dreitausendeinundsiebzig Einwohner westlich von Mailand.
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In der Nähe von Bernate Ticino
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Bernate Ticino, aber als Ausflug gut erreichbar.
