Vor der Schlacht von Magenta zogen die Österreicher 1859 durch Robecchetto und fragten die Einwohner nach dem schnellsten Weg in die Stadt. Diese, so erzählt es die Erinnerung des Ortes, wiesen ihnen eine weit längere Straße, die über die Felder führte: Die Eindringlinge blieben darauf im Schlamm stecken. Die Gemeinde, wie wir sie kennen, entstand wenige Jahre später, 1870, aus dem Zusammenschluss von Robecchetto und Induno Ticino.
Am Ticino gibt es hier einen toten Arm: Er war einst ein Seitenarm des Flusses, später oberhalb abgeschnitten, und lebendig hält ihn heute das Kühlwasser, das das Wärmekraftwerk von Turbigo hineinleitet. Zwischen diesem Arm und dem Hauptlauf erstreckt sich der Isolone, der zusammen mit den Wäldern der Faggiole und des Isolone zum Ticino-Park gehört: Dort wachsen Stieleiche, Zerreiche, Schwarzerle und Schwarzpappel, und man arbeitet daran, die nicht hierhergehörenden Arten in Schach zu halten, etwa die Traubenkirsche und die Robinie.
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In der Nähe von Robecchetto con Induno
Die nächstgelegenen von unserer Redaktion beschriebenen Ziele, mit Luftlinien-Entfernung.
Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Robecchetto con Induno, aber als Ausflug gut erreichbar.
