Copiano liegt im östlichen Pavese, in der Ebene links der Olona, und war Sitz einer alten Pieve des Bistums Pavia: Unter dem Namen Cupianum ist es schon im zwölften Jahrhundert bezeugt, innerhalb jener Campagna Sottana, die den unteren Teil des Umlands bildete. Dann wechselte der Ort den Herrn, wie man einen Vertrag wechselt: im vierzehnten Jahrhundert Herrschaft der Beccaria, 1622 den Salerno aus Pavia zu Lehen gegeben, 1647 an die Omodei und 1717 an die Modignani aus Lodi übergegangen. Keine Schlachten, nur Belehnungen.
Die beiden Daten, die vom modernen Copiano erzählen, liegen genau ein Jahrhundert auseinander. Zwischen 1884 und 1934 hatte der Ort eine Haltestelle an der Straßenbahn Pavia-Sant'Angelo Lodigiano, dem Faden, der die Dörfer der Ebene vor den Bussen zusammenhielt. Und das Wappen, mit der weiß-grün geteilten Fahne, kam erst am 23. Januar 1984, als jene Bahn seit einem halben Jahrhundert stillgelegt war.
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Außerhalb von Copiano, aber als Ausflug gut erreichbar.