Im September 1879 entdeckte Napoleone Borghi, dem der See gehörte, im Brabbia-Moor eine vorgeschichtliche Fundstätte: eine Bodenerhebung aus Dutzenden von Hügeln, auf einer Fläche von achttausend Quadratmetern. Zutage kamen dreihundert Feuersteinklingen, fünfhundert Keramikscherben, Holzkohle, zugespitzte Hölzer und — vor allem — ein Bogen aus Kastanienholz von wenig mehr als einem Meter, mit zwei Feuersteinspitzen und einem Pfeil, dessen Spitze noch steckte. Im selben Jahr barg unweit davon Giuseppe Quaglia die Beigaben mehrerer römischer Gräberfelder, in der Flur Longori und im Wald «dell'Abbate». Im Comabbiosee wurde auch ein Einbaum gefunden, von dem sich jedoch jede Spur verloren hat.
Auf der Anhöhe zwischen dem Comabbiosee und dem Monatesee, an einer Stelle namens Crusicula, weil sich dort die Wege kreuzten, gründete ein gewisser Ansegiso im elften Jahrhundert das Kloster zum Heiligen Grab: So berichtet es eine Urkunde des Erzbischofs Ariberto, die aber kein Datum trägt, weshalb die Gründung zwischen 1024 und 1032 schwankt. Die Gaben der Gläubigen ließen es rasch wachsen, und als sie ausblieben, vergrößerte das Kloster seinen Landbesitz trotzdem weiter. Der Ort kam später als Lehen an die Visconti Borromeo. Im Wappen, 1980 verliehen, stehen ein grüner Berg, eine silberne Mitra und zwei silberne Wellenbalken.