Der viereckige Turm, den man in Cuorgnè den Uhrturm nennt, stammt aus dem vierzehnten Jahrhundert und wurde gegenüber dem nahen Rundturm errichtet: Die beiden standen einander gegenüber, und so sind sie noch immer zu betrachten.
Sehenswertes
1400 verkauften ihn die Valperga an die Gemeinde, und von da an wechselte er das Gewerbe: erst Wachturm, dann Glockenturm. Umbauten des achtzehnten Jahrhunderts veränderten den oberen Teil, und diese Phase liest sich von unten am deutlichsten, während der Schaft die ältere Struktur bewahrt.
Der Besuch
Er steht im Herzen der Altstadt und wird von außen betrachtet, in wenigen Minuten. Am besten geht man um ihn herum und sucht den Rundturm, mit dem er ein Paar bildete: Das Verhältnis der beiden zueinander erklärt mehr als jede Beschreibung des einzelnen.
Tipp der Redaktion
Der Übergang von der Adelsfamilie an die Gemeinde ist das Interessante. Ein privater Turm, der öffentliches Eigentum und dann Glockenturm wird, erzählt in drei Schritten, wie sich die Macht in einem Ort des Canavese verschob: erst die Verteidigung eines Hauses, dann die Wache der Gemeinschaft, schließlich die Zeit, die für alle schlägt.
