Der Name kommt von einer Zahl: Hier lag das Castrum Nonum, ein römisches Lager ad nonum, also an der neunten römischen Meile vom Turiner Marmortor, und auch der Chisola hieß einst Torrente Nono. Die ersten Nachrichten stammen aus dem zweiten Jahrhundert; dann kamen die Einfälle der Barbaren und der Ort wurde aufgegeben.
Der Flecken lebte unter den Herren von Piossasco wieder auf, die ihn allerdings nie befestigen konnten: Die Burg wurde nach dem Schrecken der französischen Truppen Catinats am Ende des siebzehnten Jahrhunderts entworfen, aber erst 1815 und in bescheideneren Maßen gebaut. Die barocke Kirche der Heiligen Gervasius und Protasius stammt von 1720.
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