Am Montag nach Pfingsten, nach dem Ende der Novene, verlassen rund vierzig Heiligenstatuen die Chiesa Madre und ziehen auf den Schultern der Träger durch den Ort. Jede Statue gehört traditionell einer eigenen Gruppe: Männer tragen die einen, Frauen etwa die heilige Rita, Jugendliche und sogar Kinder die anderen.
Vor dem Heiligtum des Heiligen Geistes folgt der Moment, auf den alle warten: „i Miracula“ und „a cursa di Santi“. Die schweren Statuen werden dreimal im Laufschritt über den Kirchplatz getragen, ehe sie in die Kirche einziehen und sich vor dem Bild des Heiligen Geistes verneigen. 2025 kamen am 8. und 9. Juni Tausende Gläubige aus ganz Sizilien.
