Ruffré-Mendola liegt im Nonstal, ein paar Kilometer vom Mendelpass entfernt, jenem Übergang, der die Grenze zur Provinz Bozen bildet. Der Doppelname ist jung: Bis 2005 hieß die Gemeinde nur Ruffré, und seit sie den zweiten Teil hinzufügte, ist sie formell eine Streugemeinde, denn der Hauptort selbst heißt weiterhin Ruffré.
Zur Mendel fuhr man einst auch mit der Straßenbahn: Zwischen 1909 und 1934 hatte Ruffré eine Haltestelle der Linie Dermulo-Fondo-Mendel. Heute lebt der Ort vom Berg: Am Monte Nock gibt es eine schwarze und eine rote Piste, auch abends beleuchtet, und weiter oben, Richtung Monte Roen, bringt ein zweiter Lift auf fünfzehnhundert Meter. Zu Weihnachten werden traditionsgemäß in den Höfen Krippen aufgebaut. Die Pfarrkirche in Ruffré ist dem heiligen Antonius geweiht.
Der Reiseführer für Ruffrè-Mendola
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Ruffrè-Mendola, aber als Ausflug gut erreichbar.
