Im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert kamen in diese Gegend Siedler aus Bayern, Tirol und Böhmen, vom Fürstbischof zur Arbeit in den Bergwerken gerufen: Im Jahr 1330 verlieh der König von Böhmen einem seiner Untertanen das Recht, hier und in den Nachbardörfern nach Silber zu graben. Als die Gruben erschöpft waren, gingen diese Bergleute daran, das Land zu roden, und es entstanden die Höfe: In Urkunden des sechzehnten Jahrhunderts sind deren Namen allesamt deutsch.
Die Sprache jener Siedler ist fast verschwunden. Im Jahr 1590 schrieb der Bischof von Feltre, Vignola brauche einen Pfarrer, der sowohl Italienisch als auch Deutsch spreche; und als 1833 der Germanist Johann Andreas Schmeller hier durchkam und einen Einheimischen befragte, füllte er fünfzehn Seiten Notizen, die die einzige Aufzeichnung jener Mundart geblieben sind. Heute gehört nur noch ein kleiner Teil der Einwohner zur fersentalerischen Sprachgruppe.
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