Fest des heiligen Erzengels Michael
📅 Jedes Jahr am 29. September
Am 29. September feiert Barbona den Erzengel Michael; der Ort bewahrt außerdem den Torre Morosini.
Barbona liegt am Südrand der Provinz Padua, am linken Ufer der Etsch, und ist eine Streugemeinde mit einer Besonderheit: Das Rathaus steht nicht in Barbona, sondern in der kleineren Fraktion Lusia, wohin es ein Königliches Dekret von 1873 verlegte. Jenes Lusia trägt überdies denselben Namen wie die Gemeinde Lusia auf der anderen Flussseite, in der Provinz Rovigo. Der Name des Ortes stammt dagegen von einer Person: einem Barbone aus der venezianischen Familie Morosini, der diese Ländereien besaß und Anfang des siebzehnten Jahrhunderts die Pfarrkirche erbauen ließ; von den Morosini kommen auch die Farben des 1932 verliehenen Wappens. Eine Gemeindefahne hat sich der Ort dagegen bis heute nicht gegeben.
In der Flur Rotta Sabbadina sieht man die Reste eines venezianischen Wasserbaus, und der Name erklärt, warum. Im Jahr 1513, so die Überlieferung, durchstachen die Venezianer absichtlich den Etschdamm, um das kaiserlich-französische Heer, verbündet mit dem Herzog von Ferrara, am Übergang über den Fluss zu hindern; und weil sie es an einem Samstag taten, erhielt der Bruch diesen Namen. Es ist einer jener Fälle, in denen Wasser als Waffe gebraucht wurde, und der Flurname hat es fünf Jahrhunderte lang behalten.
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📅 Jedes Jahr am 29. September
Am 29. September feiert Barbona den Erzengel Michael; der Ort bewahrt außerdem den Torre Morosini.
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