Casalserugo zählt 5.452 Einwohner in der Ebene südlich von Padua, mit dem Bacchiglione als Ostgrenze. Der Name ist ein Mensch: casale und dazu ser Ugo, eine örtliche Gestalt, die am Ende des elften Jahrhunderts als Ucho de Casale bezeugt ist. Der Ort erscheint erstmals 918 als Villa Casalle, und der Zusatz kommt im dreizehnten Jahrhundert auf, als man ihn Casale domini Hugonis nennt; die amtliche Schreibweise blieb Casal Ser Ugo bis zu einem Dekret von 1941.
Im Gemeindewappen stehen eine Burg, ein blauer Balken und ein Kreuz, und jedes erzählt etwas: Die Burg ist jene Befestigung, von der im neunzehnten Jahrhundert nur ein Turmstumpf blieb, heute in die Villa Ferri einbezogen; der Balken ist der Bacchiglione, hier Canale Roncajette genannt; das Kreuz erinnert an einen alten Almosenpfleger, der die Hälfte seiner Einkünfte für die Mitgift bedürftiger Mädchen und die andere Hälfte für Arzneien für arme Kranke bestimmte. In der Nacht vom ersten auf den zweiten November 2010 brach jener Fluss die Dämme, und Casalserugo gehörte zu den am schwersten getroffenen Gemeinden.
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Außerhalb von Casalserugo, aber als Ausflug gut erreichbar.