Der Name ist ein Strudel: gorgo, wie die Wirbel, die der Fluss hier einst schlug. Die früheste Erwähnung, kurz nach dem Jahr Tausend, nennt ihn Gurgus Molendinorum, «Strudel der Mühlen», und Gorgo dei Molini heißt bis heute einer der Ortsteile, aus denen das Dorf besteht. Die zweite Hälfte des Namens ist jung und amtlich: ein Königliches Dekret von 1886 stellte ihm den Monticano zur Seite, den Hauptwasserlauf der Gegend.
Der Ort lebte im Umkreis von Oderzo, das in römischer Zeit zu den bedeutendsten Zentren Nordostitaliens gehörte: aus diesen Feldern stammen Kapitelle, Friese und Gesimse, heute im archäologischen Stadtmuseum Eno Bellis versammelt. Zusammen mit Oderzo 1388 der Republik Venedig unterworfen, kam der Ort zur podesteria von Motta und wurde zum Sommeraufenthalt der Patrizierfamilien. Im Herbst 1917, nach Caporetto, lag er jenseits der Piave-Front und wurde von den Mittelmächten besetzt.
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