Als sich 1963 Piamborno von Borno und Cogno von Ossimo löste, um eine neue Gemeinde zu bilden, blieb noch ein Name zu finden, und die Vorschläge waren zahlreich: Bornolcese, Camunio, Celtinia, Cinquestelle, Cinqueborghi, Cinqueville, Camuno Romano, Cognola, Colombara Camuna, Pian dell'Annunciata, Ledanio, Pradaborno, Romanino, Tiberino, Riva Camuna. Eine Weile sah es so aus, als solle sie Cisoglio heißen; am Ende zog man die einfachste Lösung vor, nämlich die beiden Ausgangsnamen aneinanderzuhängen.
Es ist die jüngste Gemeinde des Val Camonica, doch ihre Orte sind alt: Cogno erscheint in einer Urkunde des dreizehnten Jahrhunderts, und sein Name kommt vom lateinischen cuneus, dem Keil Land. Piamborno hatte schon 1756 versucht, sich von Borno zu trennen, und der Doge von Venedig sagte Nein. 1905 eröffnete Vittorio Olcese in Cogno eine Baumwollspinnerei, die binnen drei Jahren hunderttausend Spindeln zählte und jahrzehntelang Tausenden Arbeit gab; der Betrieb besteht, verkleinert, bis heute.
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