Im Jahr 1566 notierte jemand nach einer Visitation über die Kirche des Klosters San Bernardo in Lezza einen knappen lateinischen Satz: oportet destruere dictam ecclesiam, diese Kirche muss zerstört werden. Achtzehn Jahre später führte die Mailänder Kurie sie nicht mehr unter ihren Kirchen, und man hätte sie für erledigt halten können; sie steht aber noch, und man vermutet, dass man sie statt abzureißen bloß instand setzte. Drinnen finden sich noch die spätrenaissancezeitlichen Stuckarbeiten, die Wandmalereien vom Ende des sechzehnten Jahrhunderts und, in einem Dienstgang hinter dem Altar, die Monogramme der Serviten aus dem fünfzehnten Jahrhundert.
Jene Servitenbrüder waren 1482 eigens aus Florenz gekommen, von den Einwohnern selbst gerufen, und blieben bis 1779. Die Gemeinde, viertausenddreihundertfünfundvierzig Einwohner in der Provinz Como, hieß bis 1928 schlicht Ponte: dann, mit der Eingliederung von Lezza, wurde sie Ponte Lezza, und dieser Name hielt kaum ein Jahr, bevor er Ponte Lambro Platz machte. Sie liegt im Herzen der Alta Brianza, vom Lambro durchflossen und vom Monte Puscio überragt, auf der Halbinsel zwischen den beiden Armen des Comer Sees.
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In der Nähe von Ponte Lambro
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Ponte Lambro, aber als Ausflug gut erreichbar.
