Longone al Segrino

Provinz: Como · Region: Lombardei · Einwohner: 1.780 · PLZ: 22030

In den Annalen von Longone steht, das erste Opfer der Pest von 1630 sei ein Bauer aus dem Ortsteil Arsago gewesen, Bartolomeo De Conti. Der Kurat Francesco Piantanida ging hin, um ihm die letzte Ölung zu geben, und schrieb sein Testament, an einem Dienstag, dem 30. Juli; am Tag darauf starb auch er, an derselben Krankheit. Nach jenem Jahr kam die Pest nicht wieder, doch im August 1836 kam die Cholera: Wer sich ansteckte, starb binnen eines Tages und wurde nachts begraben.

Der Ort liegt in einer Mulde zwischen Moränenhügeln, neben dem See von Segrino, der so heißt, weil die Alten ihn den Göttern geweiht hatten: Fonte Sacra, heilige Quelle, dann Sacrino, dann Segrino. Mitten im Ort steht ein viereckiger Turm aus behauenen Blöcken, den es schon 990 gab und der als Zollhaus an der Straße zur Ebene von Erba diente. Und am 5. Dezember 1853 beschloss die Gemeinde, die Gemeindewälder, in denen bis dahin jeder Holz schlagen und Vieh weiden lassen durfte, in Lose zu teilen und jeder Familie eines zu geben.

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