Fest des heiligen Clemens von Metz
📅 Jedes Jahr am 23. November
Am 23. November feiert Serrapetrona seinen Patron, den heiligen Clemens von Metz; der Ort bewahrt das Castello di Serrapetrona.
Das gesamte Gemeindegebiet ist das zugelassene Anbaugebiet der Vernaccia di Serrapetrona, eines natürlichen roten Schaumweins aus einer Traube, die hier seit dem Mittelalter wächst, und die Menge bleibt klein. Der Name sagt etwas anderes: Eine serra ist eine Sperre, eine befestigte Siedlung langobardischen Ursprungs, die das Chienti-Tal überwachen sollte. In der Kommunenzeit war der Ort zwischen dem guelfischen Camerino und dem ghibellinischen San Severino umstritten, bis ihn 1240 die päpstlichen Behörden Camerino zusprachen, und bei Camerino blieb er bis zum Sturz der Da Varano 1539.
Im Zweiten Weltkrieg war Serrapetrona einer der aktivsten Widerstandsorte der Marken: Im Sommer 1944 von deutschen Truppen besetzt, entging es nur knapp der Zerstörung, weil man es für ein Partisanennest hielt, und die abziehenden Deutschen sprengten die Brücken über den Cesolone; am Tag darauf rückten die Männer der Brigata Maiella ein. Den Rest haben Erdbeben getan: Die Kirche San Clemente in der Burg ist seit dem Beben von 1799 verlassen, und seit 2018 sammelt Santa Maria di Piazza die Werke, die aus den 2016 beschädigten Kirchen gerettet wurden.
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📅 Jedes Jahr am 23. November
Am 23. November feiert Serrapetrona seinen Patron, den heiligen Clemens von Metz; der Ort bewahrt das Castello di Serrapetrona.
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