Cinaglio liegt auf einer Hügelkuppe, doch früher muss der Ort weiter unten am Hang gestanden haben. Der Name scheint vom lateinischen cenaculum zu kommen, also von Herberge oder Gasthaus: eine Raststelle an der Straße, die Hasta mit Industria verband. Im Jahr 962 übergab Kaiser Otto I. den Ort dem Bischof von Asti.
Später war Cinaglio freies Land und hatte bis 1619 keinen Lehnsherrn; dann ging die Grafschaft Chiusano-Cinaglio an die Caissotti. Der lateinische Wahlspruch im Wappen sagt, dass der Ort mit erneuerter Kraft seinen Weg fortsetzt. Die barocke Pfarrkirche Santi Felice e Giorgio lässt ihre Fassade aus Backstein unverputzt, und der Glockenturm daneben trägt die Uhr unter der Glockenstube.
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Cinaglio, aber als Ausflug gut erreichbar.
