Die Kirche steht an der Piazza Conte Rosso, dem Laubengangplatz im Zentrum des mittelalterlichen Viertels von Avigliana. Der Bau wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, und was man heute sieht, ist das Ergebnis dieser Eingriffe; am besten erhalten hat sich der Glockenturm aus dem vierzehnten Jahrhundert.
Sehenswertes
Im Inneren werden zahlreiche Werke von Defendente Ferrari verwahrt, jenem Maler, der zwischen dem Ende des fünfzehnten und der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts viel in diesem Teil des Piemont arbeitete. Das ist der Hauptgrund hineinzugehen: Seine Tafeln mit den ruhenden Figuren und den leuchtenden Gründen erkennt man auf den ersten Blick, und mehrere davon im selben Gebäude findet man außerhalb von Museen selten.
Der Besuch
Die Kirche liegt im Herzen der Altstadt, wenige Schritte vom Brunnen des vierzehnten Jahrhunderts mitten auf dem Platz und von den Laubenhäusern entfernt. Hier beginnt auch der Weg hinauf zur Burg, weshalb sich eine Reihenfolge anbietet: zuerst Platz und Kirche, dann der Aufstieg. Die Öffnungszeiten sind die der Gottesdienste; wer die Bilder in Ruhe ansehen will, fragt besser in der Pfarrei nach.
Tipp der Redaktion
Vor dem Eintreten den Glockenturm betrachten. Er ist der älteste Teil des Ganzen und der einzige, der das Alter des Baus unvermittelt ausspricht: Der Rest wurde so oft neu gezeichnet, dass sich seine Geschichte in den Details besser liest als in der Fassade.
