Ceres liegt in den Valli di Lanzo, wo Val Grande und Val d'Ala zusammentreffen; zwischen 1937 und 1947 wurde der Name zu Cere italianisiert. Eine volkstümliche Überlieferung führt ihn auf Ceres zurück, die Göttin der Ernte, die im Gemeindewappen erscheint, oder auf die Menge wilder Kirschbäume; andere leiten ihn vom lateinischen Personennamen Cirrus her.
Im Ort steht der romanische Glockenturm von Santa Marcellina, quadratisch im Grundriss, einundzwanzig Meter hoch: Er ist alles, was von einer Pfarranlage blieb, die ein Erdrutsch zum Einsturz brachte. Sichtbares Steinmauerwerk bis zur Glockenstube, wo sich zwei Reihen Doppelfenster unter dem Spitzhelm öffnen, und zwei Schilde mit dem Kreuz blicken auf den Platz.
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