San Giacomo ist die Pfarrkirche des Stadtpatrons von Rivarolo, und das große Fest des Ortes am 25. Juli beginnt hier mit dem Hochamt. Erbaut wurde sie 1775 nach einem Entwurf des Architekten Costanzo Michela: 2025 feierte die Stadt zweihundertfünfzig Jahre seit der Weihe.
Sehenswertes
Die Fassade ist barock, in Sichtmauerwerk, und wurde 1991 restauriert. Innen liegt eine Anlage mit drei Schiffen vor, von der Apsis geschlossen, mit einem bemerkenswerten Hochaltar. Zu den Werken zählen eine hölzerne Marienfigur von Clemente und ein Gastmahl in Emmaus des Malers Tullio Alemanni aus Ivrea.
Der Besuch
Der Glockenturm steht neben der Apsis, ist achtundvierzig Meter hoch und das, was man von weitem sieht, wenn man in die Stadt kommt. Oben steht kein Kreuz, sondern ein Hahn: das Wahrzeichen Rivarolos, dasselbe, das über dem Wappen erscheint, über der Krone mit fünf Türmen und über dem Wahlspruch Vigilantia. Der wachende Hahn und das Wort, das ihn erklärt, sind derselbe Gedanke, zweimal gesagt.
Tipp der Redaktion
Kommen Sie, wenn möglich, in der letzten Juliwoche. Um das Patronatsfest drehen sich die Prozession mit der Filarmonica Rivarolese, die 2025 hundertvierzig Jahre alt wurde, und die Landwirtschaftsmesse mit der Schau der Piemonteser Rinder, inzwischen bei der 441. Ausgabe: der seltene Fall, in dem Heiligenfest und Viehmarkt nie auseinandergingen.
